PAPYON
Hallo, liebe Tierfreunde!
Kennt ihr mich noch? - Ich bin's, Papyon aus Istanbul, der traurige kleine „Schmetterling“, den man kurz vor Weihnachten in Istanbul auf die Straße geworfen hat!
Heute heiße ich „Metti“ (das kommt natürlich von Schmetterling) und die Bilder, die ihr jetzt seht, zeigen mich bei meinem „Antrittsbesuch bei Mama und Papa“.
Wie es dazu kam, dass ich im Saarland geblieben bin und auch dass es so schnell klappte mit meinem neuen Zuhause, das erfahrt ihr demnächst - natürlich von meinem „Papa“!
Aber vorab: Alles Liebe und vielen Dank an alle, die mir geholfen haben nach Deutschland zu kommen und
so schnell ein so tolles Zuhause zu finden: Ein dickes „Dankeschön“ auch an Clemens, der für mich am Flughafen Abholdienst machte und mir „bed and breakfast“ spendierte, bis mich meine Pflegemama abholen konnte!
Ein dickes Danke Birgit, die immer Augen und Ohren aufhält, wenn es um neue Eltern für „kleine Hundis mit Kopftuch" geht!
Das war's für heute, neue Infos kommen bald!
Eure glückliche Metti (Papyon aus Istanbul)
Unser Familienzuwachs „PAPYON“. Gesehen und ineinander verliebt am 10.02.2004 und endlich bei uns angekommen am 14.02.2004 um 16:30 Uhr.

Hallo Leute,
endlich habe auch ich ein neues Zuhause gefunden. Nachdem ich am 04.02.04 in Deutschland ankam und bei meiner Pflegemama M. wohnte, habe ich durch einige Zufälle am 10.02.2004 meine neue Familie kennengelernt.
- Danke Birgit, einer der wichtigsten Zufälle war deine schnelle Reaktion, als Du hörtest, dass mein Papa einen kleinen Hund sucht: Du hast ihn sofort angerufen und ihm gesagt, dass es mich gibt und dass er mich ganz in seiner Nähe erreichen kann - !!! ...Und der Papa und die Mama sind noch am gleichen Tag gekommen, um mich zu sehen - Danke Papa, Danke Mama -
Als Hundemädchen war es für mich natürlich ganz einfach mein neues Herrchen um die kleinen Hundpfoten zu wickeln! Nur mein zukünftiges Frauchen musste ich noch überzeugen - aber auch das bereitete mir gar keine Probleme: Einmal auf ihren Schoß gekrabbelt und ganz doll geschmust, da hatte ich schon gewonnen.
Mitgehen durfte ich aber noch nicht, weil meine Pflegemama erst einmal sehen musste, wo ich später wohnen würde.
Aber dann war es endlich soweit: Am Samstag den 14.02.2004 hab' ich mir mein neues Zuhause angesehen und natürlich gab es zur Feier des Tages Kaffee und Kuchen. Papa wollte mich gar nicht mehr aus den Fingern lassen und hat nur mit mir geschmust! Auf den Kaffe habe ich natürlich verzichtet aber von Muttis Käse- und Eierlikörkuchen konnte ich gar nicht genug bekommen. (Leider gab es aber Grenzen...)
Alle waren lieb zu mir: Die Mama von Papa - also meine Oma - meine neue Mama und deren  Schwester - da kam ich gar nicht zur Ruhe.Irgendwann habe ich mich dann aufs Sofa verdrückt und es mir auf Papas Kissen so richtig gemütlich gemacht. Kaum hatte ich ein bisschen vor mich hingedöst, da klingelte es wieder und Papas Freund mit Frau und einem kleinen Hündchen namens „Cäsar“ kamen zu Besuch - auch die wollten mich unbedingt kennen lernen! Kann ich auch verstehen: Wer mich sieht, kann mir nicht widerstehen. Die beiden waren eigentlich ganz nett, nur Cäsar war mir etwas zu stürmisch - von meinem Sofaplatz aus habe ich ihn nur ganz kurz angeblinzelt, schon sprang er aufs Sofa und hat mich abgeschleckt: Bäh - typisch Südländer! Inzwischen sind wir dicke Freunde geworden und besuchen uns gegenseitig - wir spielen gemeinsam oder gehen in die Gartenschau spazieren.
In meiner ersten Nacht hat Mama mich mit ins Bett genommen - obwohl sie das erst nicht wollte - das war absolut Spitze - nur Papa hat dabei gestört. Denn schließlich war jetzt sein Bett mein Bett - und in mein Bett kommt mir keiner rein! ...auch Papi nicht - na ja so etwa hatte ich mir das vorgestellt: Mami und ich im Bett - und Papa auf dem Sofa - also hab ich ihn mal so richtig angeknurrt. ....Das war dann aber doch nicht so gut, denn  er hat mit mir geschimpft. In der dritten Nacht habe ich ihn endgültig aus dem Bett vertreiben wollen und ihm mal meine blütenweißen Zähnchen gezeigt: Das war dann der „Schuss nach hinten“ denn jetzt wurde ich aus dem Bett verjagt und Papa hat gesagt, dass ich jetzt nur noch im Wohnzimmer im Körbchen schlafen müsse: Tja, dumm gelaufen für mich !!
Papa hat mich am nächsten Tag gar nicht beachtet - so böse und enttäuscht war er von mir...aber das hat nicht lange angehalten! Wenig später war er wieder meinem Charme erlegen und jetzt sind wir richtige Kumpels: Eigentlich heißt das nichts anderes, als dass ich wieder in Papas Bett liegen darf.
Auch meine Oma ist verrückt nach mir. Seit sie weiß, das ich schrecklich gerne „süß“ esse - z. B Vanillepudding mit Sahne, Kuchen und Plätzchen - also alles, was für meine „gertenschlanke“ Figur kein Problem darstellt und ganz bestimmt keine artgerechte Ernährung für mich ist, kocht sie nicht nur für Papa und Mama sondern   a u c h für mich süße Griesknödel. Die könnte ich verdrücken bis ich platze - darf ich aber nicht! Von Wurst, warmen Frikadellen oder Steaks rede ich schon nicht mehr.
Als gebürtige Türkin habe ich mich an die saarländische Küche ganz schnell gewöhnt und Papa hat versprochen, sobald es warm wird zu grillen und zu schwenken: Das ist im Saarland so eine Art Nationalsport und wird sehr ernst genommen! Mal ehrlich - ist es nicht ganz toll so ein „Hundeleben“ zu führen? Mir geht es einfach nur gut!
Jetzt muss ich aber aufhören mit dem Erzählen: Da riech' ich doch etwas - ich glaube Mama fängt an zu kochen und da muss ich ganz einfach hin - das versteht ihr doch, ich bin jetzt Saarländerin!
Bis bald, Eure Metty alias Papyon