BECKY - Teil 2
Liebe Koopmanns,
hier wie versprochen ein paar Bilder von mir, wie ich als Erwachsene ausschaue: Einmal vor dem Frisör, einmal danach. Meine Frisörin meint, ich säße so elegant wie ein Pudel, also hat sie mich zum Pudel gemacht. Meine Leute mögen mich aber lieber mit Schnauzbart. Ja, die Mutter lässt sich nicht verleugnen. Was den Vater angeht, tippen meine Leute ja eher auf so etwas wie Tibetterrier. Von dem könnte ich meine Rute haben. Das zu meinem Äußeren.
Zu meinen inneren Werten kann ich sagen: Ich liebe es, aus der Haustür zu stürmen und die Amseln im Vorgarten aufzuscheuchen. Überhaupt Vögel, die liebe ich, nur blöd, dass die auf Bäume flattern oder fliegen können. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Möwen am Strand sich auch immer etwas über mich lustig machten. Egal, Strand liebe ich, auch ohne Möwen, man kann herrlich wetzen.
Menschen, ob groß oder klein, mag ich auch. Wäre auch schlecht wenn nicht, denn meine Leute führen so eine Art „offenes“ Haus. Hier kommen öfter mal Nachbarn von hinten herein, oder andere Kinder spielen bei uns im Garten. Aber melden tue ich das schon, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Ich liebe es auch, Sachen durch die Gegend zu schleppen, vor allen Dingen dann, wenn ich jemanden begrüße. Irgendein Schuh oder Strumpf findet sich da immer.
Mit meinen Kollegen habe ich keine Probleme, von mir aus dürfen die alle der Boss sein, ich habe da keine Ambitionen. Aber wählerisch bin ich schon, wenn einer mit mir spielen will. Viele sind mir zu rüpelhaft, da vergeht mir schnell die Lust und ich rangel lieber mit meinem kleinen Herrchen. Was treiben meine Schwestern denn so?
Viele Grüße, Becky