Serena entwickelt sich auch prächtig. Es dauert bei ihr viel länger als bei Amélie, aber wir erkennen fast täglich kleine Fortschritte. Fremden gegenüber ist sie weiterhin sehr zurückhaltend, aber sie verkriecht sich nicht mehr so häufig. Man merkt ihr richtig an, dass sie auch dabei sein will. Sie startet dann mehrere Versuche sich den Fremden zu nähern. Jedesmal ein Stückchen näher. Ab und zu, wenn sie sich nicht beobachtet fühlt, stupst sie auch mal kurz mit der Nase an eine Hand. Sie ist viel stärker auf uns fixiert als Amélie und holt sich reichlich Streicheleinheiten ab. Abends, wenn sie uns davon überzeugt hat, dass auch sie mal auf die Couch muss drückt sie sich richtig fest an unsere Körper und schläft mit der Schnauze im Schoß ein. Wir sind immer mehr davon überzeugt, dass sie früher geschlagen wurde. Nähern wir uns mit einem Besenstiel, einem Kochlöffel oder stockähnlichen Gegenständen, weicht sie sofort zurück. Sie wird ihre Ängste wahrscheinlich niemals ganz verlieren, wir sind aufgrund der bisherigen Entwicklung fest davon überzeugt dass sie die Ängste weiter abbauen wird. Leider vertagen beide das Autofahren nicht. Trotzdem springen sie problemlos in den Wagen, wenn es sein muss. Auch längeres Alleinsein im Haus oder Garten ist überhaupt kein Problem. Es sind einfach 2 Traumhunde.
Wir möchten Ihnen auf diesem Wege noch einmal für Ihren aufopfernden Einsatz für all die Tiere danken, denn ohne Sie hätten es speziell unsere Mädchen bestimmt nicht so gut gehabt wie heute. Wir hoffen, dass die Zwangspause Ihrer Gesundheit hilft und noch viele Hunde durch Sie ein schönes zu Hause finden.
Ganz herzliche Grüße aus Mülheim, Marcus, Thomas, Amélie und Serena