6. Collie-in-Not-Treffen Südbayern
Und ganz besonders möchte ich dieses Jahr meinen Schweizern danken. Barbara und Helga, die uns wieder einmal mit dieser traumhaft verführerischen Mosttorte aus dem Thurgau beehrten.
VIELEN DANK an alle Teilnehmer, Spender, Helfer, Bäcker, OHNE EUCH WÜRDE ES NICHT FUNKTIONIEREN
und natürlich an alle Hunde, die sich auch dieses Jahr wieder wunderbar verstanden haben.
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, dann schon zum 7. Mal, freuen sich
Liane, Ernst, Queen, Metchley Wonder und Chestnut Rainbow

Sonnenschein am Himmel gab es leider auch dieses Jahr wieder nicht. Doch konnte das zwar warme aber doch graue Wetter den Sonnenschein in unseren Herzen nicht trüben. Über 30 Freunde, Familienangehörige und Bekannte folgten nun schon zum 6. Mal meiner Einladung zum inzwischen „Internationalen Collie in Not Treffen Süd“.
Auch unsere Schweizer, über die ich mich ja immer ganz besonders freue, scheuten den weiten Weg wieder nicht. Am besten vertreten war dieses Jahr das Bundesland Franken, mit 5 ehemaligen Collies in Not. Knapp gefolgt von der „Odenwald-Bande“ mit ihren drei Langnasen.
Insgesamt fanden 13 von Collie in Not vermittelte Hunde den Weg nach Bayern (in alphabetischer Reihenfolge):
Arielle, die noble Fränkin
Balou, 9 Jahre, fränkischer Exilbayer
Chestnut Rainbow, 4 Jahre, lernt gerade bayrisch zu sprechen
Lisett, genannt "Lissy", eigentlich eine verzauberte österreichische Prinzessin
Flora, unsere rassige Tricolour Dame
Kimba (Lima), 10 Jahre, portugiesisch-fränkische Schönheit
Kosyma, Leitwolf im Odenwaldrudel
Lefka (Kim), 5 Jahre, Landmäuschen aus Oberbayern
Marvin, 11 Jahre, die fränkische Lordschaft
Metchley Wonder, 16 Monate, amerikanisch-polnisches Riesenbaby aus Wasserburg
Paddy, 16 Monate, oberfränkisches Gegenstück (Bruder) zu Metchley Wonder
Queen, 7 Jahre, Hausvorstand und Chefin von Metchley Wonder und Chestnut Rainbow
Timmy, odenwäldischer Sprech- und Stehohrcollie
In unseren Herzen war dieses Jahr meine über alles geliebte Sunny dabei, die im Januar den Kampf gegen den Krebs verloren hatte.
Eine ganz besondere Tanzvorführung zeigte uns auch dieses Jahr Georgina mit ihrer Papalina. Mit ihrer Choreographie begeisterte die kleine Terriermix-Dame auch dieses mal wieder alle Zuschauer. Papalina ist nicht nur blind, zusätzlich verlor sie dieses Jahr auch noch ihr Gehör. Frauchen tippt Papalina nun kurz an der Nase, links oder rechts, um ihr die Richtung vor zu geben, in die der Tanz weiter geht. Bei diesem Tanz faszinierte Papalina wieder alle Teilnehmer mit ihrer absoluten Souveränität.
Queen zeigte dann noch eine kleine Trickshow, Socken aufräumen, Basketball spielen und Wagenziehen gehörten unter anderem dazu. Mein „Nachwuchskünstler“ Metchley Wonder sollte dann eigentlich noch gegen Queen Basketball spielen. Machen die Beiden zu Hause super toll, doch war die Ablenkung für mein Baby wohl doch noch zu viel. Er hatte an dem Tag definitiv keine Lust dazu. Vielleicht Angst vor dem Verlieren? Auf jeden Fall werde ich einen Hund niemals zu etwas zwingen. Ein Hund muss mit Lust und Freude arbeiten und nicht mit Zwang. Queen hat es eh gefreut, kassierte sie dadurch ja alle Leckerlis alleine!!
Unsere jährliche Tombola war wieder einmal der größte Erfolg und dank der vielen Kinder die dieses Jahr am Treffen teil nahmen, waren die Lose und der Kuchen ratzeputz weg.
Ein ganz herzliches „Vergelts Gott“ noch an die Belegschaft des Landgasthof Berger. Nicht nur, dass unglaublich viele Lose gekauft wurden, es gab zusätzlich noch eine schöne Spende. Wir haben euch viel Arbeit gemacht, aber ihr habt es toll gemeistert, danke schön! Wir konnten dieses Jahr den stolzen Erlös in Höhe von 600 Euro an Collie in Not überweisen.
Ganz besonders möchte ich mich wieder bei meinen fleißigen Helferlein bedanken. Meine Mama und mein Papa, die zügig den Kaffee- und Kuchenhunger der Gäste stillten. Mein Ernst, der tagelang Lose mit mir rollt und klebt. Meine Freundin Gabi, die immer ein offenes Ohr für alle Fragen hat und immer gut Auskunft geben kann. Mein Schwiegersohn, der brav als Haus und Hof Fotograf fungierte.